Wenn das Publikum in die Studiobühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar eingelassen wird, sind im ausgangslosen und bis auf ein Kinderbett leeren Bühnenkasten mit seinen Wänden aus Umzugs- und Eierkartons schon Schauspieler aktiv. Eine Frau balanciert am Bühnenrand, während ein Mann am Boden liegend immer die gleiche Melodie auf der Mundharmonika spielt, da mag ihm die Frau noch so viele “Spiel doch mal …” Vorschläge machen. So macht Nina Mattenklotz’ Inszenierung schon im erfundenen Vorspiel klar, dass der Erinnerungsweg in Wolfram Hölls Text nicht einfach ist, – da mag die immer wiederkehrende, titelgebende Formulierung “Und dann” noch so sehr auf einen logischen Ablauf hinweisen.
(aus der Deutschlandradio-Kritik)

Besetzung
Regie: Nina Mattenklotz
Bühne: Oliver Helf
Kostüme: Lena Hiebel
Dramaturgie: Nils Wendtland
Mit: Christoph Heckel, Fridolin Sandmeyer, Birgit Unterweger

Bilder oben: © Thomas Müller

Premiere
24. Oktober 2013